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Eine Ode an Kreta


Liebe Freunde, liebe Kunden,
Ich hab ein Hotel auf Kreta gefunden.
Die Nachricht von Ulli erreicht uns im Mai,
bei Kultur und Erleben da sind wir dabei.

Manch griechische Insel wir schon sahen
und viel über Götter dort erfahren.

Auf Zypern gab es mal Verdruss,
ich sage nur Dimitrius!
Der wusste zwar von Göttern viel,
doch blieb verschlossen uns manch Ziel.

Mykonos das war der Renner,
der ganze Strand voll nackter Männer.
Was sich da unseren Augen bot,
war leider, leider falsch gepolt.

Auf Zypern in der Dämmerung,
brachte Ulli uns in Schwung.
Auf lahmen Eseln dem Kloster entgegen,
das war dann echt: Kultur und Überleben.

Es gab soo viel Highlights, ach Ihr Lieben,
was kann Kreta uns da noch bieten?

Nach drei Stunden Flugzeit hat man uns gebeten,
die Klappe zu schließen und den Gurt anzulegen!

Landung gelungen, dem Pilot ein Applaus,
ein Riesengedränge, jeder will raus.

Nach kargem Mahl im Tui Brummer,
hatten wir gar mächtig Hunger.

Alle konnten sich nicht laben,
eine hatte Brückenschaden.
Dem Dentist vor Ort war klar,
dass schnelles Handeln nötig war.
Die Schnute wurde neu vermessen,
am Abend konnte sie dann essen.

Ist man unterwegs per Bus,
kommt es vor, dass man mal muss.
Weil Griechen die Kultur sehr lieben,
sind die Toiletten auch verschieden.
Die Klosett’s im Klosterhofe,
benutzt man besser ohne Hose,
weil das Klo dort ohne Brille
hängt sonst die Hose in der Gülle.

Die Reiseleitung war recht gut,
nach "Wunderschönchen" kam Frau Ruth.
Die schickt uns gleich zur Höhle rauf,
wo Agia Sofia mit der Fledermaus haust.
250 Stufen bis zum Ziel und runter dann genauso viel!
Das hat sich nicht so sehr gelohnt,
man hätte besser die Füße geschont.

Dann kam noch ein Kloster in Felsen gehauen
und am Strand von Elafonissi da gab’s was zu kauen.
Der Strand sei der Schönste, sagte man so,
das Wasser war herrlich ging nur bis zum Po!
Fanasis fuhr uns mit sicherer Hand,
wir haben ihn einfach Onassis genannt.

Wenn morgens dich der Hunger plagt,
war erst mal Frühsport angesagt.
Die Steine, die im Grase liegen,
entpuppen sich als Tellerminen.
Versaut war danach Schuh und Strumpf
mit exclusivem 5 Sternesumpf.
Pauli’s Hütte war große Klasse,
hatte den Pool gleich auf der Terrasse.

Manchen machte das Wandern Lust,
es lockte die wilde Samaria Schlucht.
Die Faulen haben sich verdrückt,
die anderen sind ausgerückt.

Bis Sonntag war das Wetter recht gut,
dann plötzlich am Abend erreicht uns die Flut.

Der Regen kam runter in riesigen Massen,
Kneippen war möglich auf den Terrassen.

Wer sich müde ins Zimmer begeben,
dem schwammen bereits die Schuhe entgegen.
Auch Pauli war leider wieder betroffen,
er wäre im Wasserbett beinah ersoffen.
Der Direktor bestellte sofort ein Plakat,
hier kann man jetzt kneippen,
wir sind jetzt ein Bad!

Die Fahrt in den Süden begann recht nass,
wir saßen ja trocken und Onassis gab Gas.
In die Schlucht an der Mühle
da wollten wir rein, vorher noch Imbiss
und griechischen Wein!

Wer nicht durch die Schlucht ging,
der hatte noch Zeit,
an den hat der Wirt seinen Raki verteilt.
Zwei Frauen taten die Füße weh,
sie nahmen ein Schlammbad am Kournas See!

Nun ist der Urlaub für manche passee,
Klöster und Schluchten, Ouzo ade.
Wir haben wieder viel durchlebt,
alles ist wahr, was ich euch erzählt!

Efaristo Ulli, es war wunderschön,
bis zur nächsten Reise "Auf Wiederseh’n"!

-von Hannelore Renzewitz-